Das Ehepaar gab an, auf der Heimfahrt vom Italienurlaub zu sein. Die beiden Reisenden behaupteten bei der Kontrolle zuerst, kein Bargeld dabeizuhaben. Doch die Beamten, die die Urlauber auf der Arlberg Schnellstraße aus dem Verkehr gezogen hatten, gingen auf Nummer sicher und wurden dann tatsächlich fündig.
Das Bargeld hatte der Fahrer in einem sogenannten Bodybag unter seinem Poloshirt versteckt, eine Hälfte der Barren in seiner Lederjacke und den Hosentaschen. Die anderen 20 Goldbarren fanden sich bei seiner Frau, die ihre Lederjacke und die Handtasche als Versteck gewählt hatte.
Herkunft des Vermögens noch unklar
Nachdem das Ehepaar gegen die EU-Anmeldepflicht für Reisende verstoßen hatte, die ab einer Ein- oder Ausfuhr von mehr als 10.000 Euro schlagend wird, behielten die Beamten 19.500 Euro als Sicherheitsleistung ein.
Damit ist es jedoch noch nicht getan, denn die Herkunft des Vermögens wird ebenfalls noch zu klären sein. Der Akt wurde an die Finanzstrafbehörde Innsbruck weitergeleitet, die sich auch mit den zuständigen Behörden in Polen in Verbindung setzen wird, hieß e seitens des Bundesministeriums für Finanzen am Montag.
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