Beziehungsdrama

33-Jähriger gesteht Bluttat in Steyr

Österreich
30.09.2007 19:24
Jener 33-Jährige, der seit Samstag im Verdacht steht, seine 27-jährige Freundin aus Steyr nach einem Streit ums Ausgehen umgebracht zu haben, hat die Bluttat gestanden. Laut Sicherheitsdirektion gab der Mann jedoch an, sich an keine Einzelheiten mehr erinnern zu können. Mittlerweile wurde er in die Justizanstalt Steyr eingeliefert.

Der Grund für die tödliche Messerattacke am Freitagabend dürfte ein Streit des Paares gewesen sein. Wie die „Krone“ berichtete, wollte die 27-jährige Lagerarbeiterin mit Freundinnen ausgehen. Das habe dem arbeitslosen Türken aber anscheinend nicht gepasst. Er habe zu einem Küchenmesser gegriffen und mit einer zwölf Zentimeter langen Klinge die Kehle seiner Freundin durchgeschnitten.

Der 33-Jährige alarmierte nach der Tat noch selbst die Einsatzkräfte, seiner Freundin konnte jedoch nicht mehr geholfen werden. Sie erlag ihren schweren Verletzungen am Hals.

Mutmaßlicher Täter war betrunken
Warum sich der Täter kaum noch an die Geschehnisse erinnern könne, liege vermutlich daran, dass er zur Tatzeit stark alkoholisiert war oder nach dem Mord ein Trauma erlitten habe, so die Ermittler.

"Er war aggressiv"
Schon öfters habe es zwischen den beiden handgreiflichen Streit gegeben. „Meine Enkelin wollte oft mit ihm Schluss machen“, erzählte die 86-jährige Großmutter des Opfers der „Krone“. Und eine Nachbarin meinte, sie wisse, was ihre Freundin mit dem geschiedenen Mann mitgemacht habe: „Er war aggressiv, es hat Ohrfeigen und blaue Flecken gegeben, wenn ihm etwas nicht gepasst hat.“

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