Rund 400 Besucher waren bei der Party, bei der die DJs Ivan Fillini aus Italien und Spilla aus Osttirol aufgelegt hatten. "Es gab zwar Oropax beim Eingang - aber viel zu wenige. Wir mussten immer wieder ins Freie, da der Lärm kaum auszuhalten war", erzählen die Jugendlichen. "Aber vorerst dachten wir uns nicht viel dabei."
Doch als das Summen im Ohr auch Sonntagmittag noch nicht verschwunden war, die Mädchen und Burschen immer noch nicht richtig hören konnten, bekamen sie es mit der Angst zu tun und ließen sich im Krankenhaus aufnehmen. Andere wiederum konsultierten ihren Hausarzt.
"Die Zimmer auf unserer Abteilung sind vorerst völlig belegt. Weitere Patienten hätten wir gar nicht mehr aufnehmen können", so Freudenschuss. Die Jugendlichen erhalten durchblutungsfördernde Substanzen und Cortison- Präparate. Sie müssen so lange im Spital bleiben, bis ihr Gehör wieder normal funktioniert.
"Der Schaden dürfte dank der raschen Behandlung in etwa einer Woche behoben sein", meint der Mediziner. Seiner Ansicht nach entstehen derartige Schäden bei einer Lautstärke von mehr als 100 Dezibel - das entspricht einem Presslufthammer in einem Meter Entfernung.