In zwei Wochen sollten die Waldzeller Polizisten die Anzeige fertig haben, dann will die Staatsanwaltschaft Siegfried D. (61) und seine Ehefrau (51, für beide gilt die Unschuldsvermutung), die als Komplizin unter Verdacht steht, rasch vor Gericht stellen. 50 Opfern sollen sie bei okkulten Sitzungen mit Blutopfern und Voodoo-Beschwörungen im gemieteten Haus in Waldzell insgesamt 680.000 Euro herausgelockt haben. Das Geld bleibt verschwunden, die Liebes- und Reichtumsschwüre waren allesamt unwirksam. Deshalb Verdacht des Betruges und U-Haft.
Aber in den Gläsern, die im „Hexenhaus“ sichergestellt worden waren, gab´s keine Spuren von Rauschmitteln. Die Untersuchung einer Mixtur steht noch aus.
Foto: Polizei
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