„Das ist schon ein Hammer. Bei der Summe müssen sicher viele mit dem Studium aufhören“, ist sich Ex-Studentin Simone Spieler aus St. Marienkirchen sicher. Als Spieler im Oktober 1999 in Passau mit Musikpädagogik anfing, betrug der Studienbeitrag noch 29 Euro, später wurde er auf 85 Euro erhöht. Das nahmen viele oberösterreichische Studenten im Gegensatz zu den Gebühren hierzulande mit Handkuss: „Viele Studenten aus Oberösterreich müssen pendeln, das kostet eh einiges. Dafür waren die Gebühren bisher wenigstens günstig. Aber jetzt gleich 500 Euro mehr, das wird schon schwer“, glaubt Pädagogik-Studentin Susanne Putzer. Verständnis hätte sie nur dann, wenn man dieses Geld für Verbesserungen an der Uni verwenden würde.
Genau das versichert man in Passau. Die Einnahmen sollen auf jeden Fall sinnvoll eingesetzt werden. Für diejenigen, die sich die stolze Summe nicht leisten können, gäbe es ja eigene Kredite. Mit bis zu sechs Prozent Zinsen, versteht sich…
Der Reiz, in Passau zu studieren, dürfte nun merklich sinken.
Symbolfoto: rubra
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