Das Feuer war kurz nach 17 Uhr im ersten Stock des verlassenen Hauses - es wurde laut Polizei fallweise von Obdachlosen als Schlafplatz genutzt - ausgebrochen. Der Brand breitete sich im Inneren rasch aus und griff wenig später auch auf den Dachstuhl über - die Flammen züngelten dabei bis zu einem Meter über das Dach hinaus, die Rauchsäule war weithin sichtbar.
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften - 70 Mann mit 15 Fahrzeugen - rückte an, um das Feuer rasch unter Kontrolle zu bringen. Da sich das Haus in unmittelbarer Nähe weiterer Gebäude befindet und bereits den ganzen Tag über starke Windböen das Wetterbild bestimmten, war beim Löschen besondere Eile geboten, um ein Ausbreiten der Flammen zu verhindern.
Laut Feuerwehrsprecher Gerald Schimpf konnte der Brand im ersten Stock bald gelöscht werden, die Bekämpfung des Feuers im Dachbereich erforderte aufgrund der gemischten Bauweise mit Holz, Blech- und Ziegeleindeckung jedoch großen Aufwand. Gegen 20.15 Uhr konnte schließlich "Brand aus" gegeben werden.
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