Der Umsatz der Telekom Austria Group ging im Vorjahr um 4,2 Prozent auf 4,45 Milliarden Euro zurück. Der bedeutsame Wert des Free Cashflow fiel auf 1,08 Euro pro Aktie zurück, die in Aussicht gestellte Dividende beträgt nur noch 38 Cent pro Aktie.
Telekom-Boss beklagt Preiswettbewerb
In Österreich gab der Umsatz um vier Prozent auf 2,94 Milliarden Euro nach. "Der Preiswettbewerb und die regulatorischen Vorgaben für Roaming und Interconnection waren die Ursachen für den Rückgang", so die Erklärung von Telekom-Boss Hannes Ametsreiter.
Umsatzeinbruch in Weißrussland
Bei der bulgarischen Tochter Mobiltel gab es einen Umsatzrückgang von 6,5 Prozent. Eine schwache Konjunktur, regulatorische Eingriffe und intensive Wettbewerbsbedingungen zeichneten wiederum für einen Umsatzrückgang in Kroatien verantwortlich. Vor allem niedrigere Preise drückten im Jahr 2011 den Umsatz von Vipnet um 6,9 Prozent. Sehr schlecht schaut es in Weißrussland aus. In der laut Menschenrechtsexperten letzten Diktatur Europas musste der Konzern bei der Tochter Velcom einen Umsatzrückgang von 24,1 Prozent verschmerzen.
Trotzdem macht sich das Unternehmen Mut. "Die Telekom Austria wächst", heißt es in der Jahresabschluss-Aussendung vom Donnerstag. Betont wird, dass es am Heimatmarkt bei den Festnetzanschlüssen im Vorjahr ein Wachstum von 21.300 Anschlüssen gegeben habe. Weiters wurde ein Kundenwachstum im Mobilfunk von 5,7 Prozent vermeldet. Der Anteil der TV-Kunden stieg um 31 Prozent auf 200.000 Haushalte. In Slowenien, Serbien und Mazedonien habe es einen "starken Ergebnisanstieg" gegeben.
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