Leere Ställe, verlassene Gehege. Mit dem
einstigen Safaripark hat das, was von dem Zoo übrig geblieben
ist, nicht mehr viel zu tun. Die Tiere des Streichelzoos wurden
bereits verscherbelt, und die weiteren rund 600 Vierbeiner stehen
shcon auf der Verkaufsliste. So verhandelt der Masseverwalter
Ferdinand Bruckner gerade mit einem Zoo in Spanien. Die sollen
den Elefanten schließlich aufnehmen.
Eine Rettung des Safariparks scheint kaum noch möglich.
Zwar gibt es zwei Interessenten, die den gesamten Park übernehmen
würden, doch die Zeit drängt. Bis ende Juli hat der
Masseverwalter noch zeit die Tiere bzw. den Park zu verkaufen.
Dann herrscht Ebbe in der Kasse. In diesem Fall müsste die
Tierbetreungsgesellschaft aufgelöst und die 27 übrig
gebliebenen Mitarbeiter gekündigt werden. Schafft Ferdinand
Bruckner diese Frist nicht, müsste er sich als Masseverwalter
persönlich um die Tiere und den gesamten Betrieb kümmern.
Von Michael Pommer