Gegen Unbekannt

Strahlenunfall an Innsbrucker Uni: Ermittlungen laufen

Österreich
23.05.2013 14:36
Nach der Messung von erhöhten Strahlungswerten an der "Alten Chemie" der Innsbrucker Universität stellt die Justiz Nachforschungen an. Wie Hannsjörg Mayr, Sprecher der Innsbrucker Staatsanwaltschaft, am Donnerstag mitteilte, hat das Landeskriminalamt Ermittlungen gegen Unbekannt aufgenommen. Unter anderem gehe man dem "Verdacht auf fahrlässige Gefährdung durch Kernenergie oder ionisierende Strahlen" nach.

Uni-Sprecher Uwe Steger erklärte, dass man bei den Untersuchungen der Justiz von einer "Routinegeschichte" und "standardmäßigen Ermittlungen" ausgehe. Auch die Universität selbst versuche alles aufzuklären. Derzeit wisse man jedoch noch nicht mehr als zu Beginn der Woche.

Am Dienstag hatten die Verantwortlichen erklärt, dass es bei der Vorbereitung von Altstoffen für eine derzeit stattfindende Entsorgung in einem dafür eingerichteten Labor zum Austritt einer geringen Menge von Americium-241 gekommen war. Wie berichtet, wurden dabei zwei Arbeiter einer erhöhten Strahlendosis ausgesetzt. Bei den beiden Betroffenene handelt es sich um Experten, die mit den Entsorgungsmaßnahmen beschäftigt waren.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Österreich
23.05.2013 14:36
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung