SPÖ - die SPÖ tritt für eine Lohnsteuersenkung bereits im Jahr 2009 ein. Kleine und mittlere Einkommen sollen stark entlastet und die Progressionsstufen im Steuersystem stärker differenziert werden. Als Gegenfinanzierung wird eine Vermögenszuwachssteuer vorgeschlagen.
ÖVP - die Steuerreform 2010 soll ohne Gegenfinanzierung erfolgen. Bei Unternehmen soll künftig eine rechtsformneutrale Besteuerung vollzogen werden. Für Selbstständige wird eine Sechstel- Begünstigung analog zum 13./14. Monatsgehalt der Arbeitnehmer angepeilt. Die Steuer- und Abgabenquote soll unter 40 Prozent sinken.
Grüne - Lohnsteuersenkung im Ausmaß von 2,5 Milliarden sofort lautet die Grüne Kernforderung. Die Negativsteuer soll erhöht werden. Ab 2010 sollen die Steuertarifstufen jährlich mit der Inflationsrate mitwachsen. Wiedereinführen wollen die Grünen die Vermögenssteuer, dafür aber die Grundsteuer abschaffen. Stiftungen sollen stärker besteuert werden.
FPÖ - haushaltsnahe Dienstleistungen wie Gartenarbeiten sollen steuerlich absetzbar werden. Dazu tritt die FPÖ für niedrigere Eingangssteuersätze sowie für die Senkung der Lohnnebenkosten und für eine Verdoppelung der steuerfreien Überstunden auf zehn ein. Angestrebt wird ferner eine ersatzlose Streichung der Mindest- Körperschaftssteuer.
BZÖ - das Bündnis will eine sofortige Steuerreform. Das steuerfreie Einkommen soll von 10.000 auf 15.000 Euro angehoben werden. Die Steuergrenzen sollen nach Willen des BZÖ angehoben werden, sodass erst später ein höherer Satz zur Anwendung kommt. Für Unternehmen will das BZÖ eine einheitliche Besteuerung, die "Business Tax" mit maximal 25 Prozent.