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Protestaktionen in der City - Polizei erlässt Platzverbot

12.03.2010, 08:30
Protestaktionen in der City - Polizei erlässt Platzverbot (Bild: ANDI SCHIEL)
Foto: ANDI SCHIEL
Die Demonstration der Studentenprotestbewegung anlässlich der Jubiläumskonferenz zu zehn Jahren Bologna- Prozess am Donnerstag wird zu umfangreichen Verkehrsbehinderungen führen. Die Polizei hat zudem seit 14 Uhr - in der Annahme, dass rund um den Gipfel "eine allgemeine Gefahr für Leben und Gesundheit mehrerer Menschen und Eigentum" entstehen könnte - ein großräumiges Platzverbot rund um den Veranstaltungsort in der Hofburg erlassen.

Das abgesperrte Terrain, in das nur Teilnehmer der Konferenz und Anrainer dürfen, reicht von der Rückseite der Staatsoper über Albertinaplatz und Herrengasse bis zur Bankgasse, weiters von der Löwelstraße über den gesamten Heldenplatz, die Augustinerbastei bis zur Oper.

Zwei Protestzüge treffen aufeinander

Ab 14 Uhr begannen die Teilnehmer der Demonstration unter dem Motto "Gemeinsam dem Bildungs- und Sozialabbau entgegentreten", sich am Christian Broda Platz beim Westbahnhof zu sammeln. Nach einer Auftaktkundgebung um 15 Uhr ziehen sie über die Mariahilfer Straße und die ehemalige 2er- Linie zum Hauptgebäude der Universität Wien und von dort zum Burgtor, wo zwischen 17 und 18 Uhr die Abschlussveranstaltung stattfinden soll.

Laut Polizei sammelten sich um etwa 15 Uhr auch Demonstranten vor der Universität der Bildenden Künste und der Hauptuni, die später zum vom Westbahnhof kommenden Protestzug stoßen werden.

Polizei rät dringend, auf Öffis umzusteigen

Gegen 18.30 sollen sich laut den Organisatoren der Demo mehrere Gruppen bilden, die durch Straßenblockaden den Bildungs- und Wissenschaftsministern aus den 46 Bologna- Teilnehmerländern den Weg in die Hofburg versperren und vor Augen führen wollen, wie sich Zugangsbeschränkungen anfühlen.

Polizei, Wiener Linien und ÖAMTC raten dazu, zwischen 14 und 21 Uhr auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Im Bereich des Gürtels und der ehemaligen 2er- Linie muss zeitweise mit Verkehrssperren gerechnet werden, gegen 19 Uhr sind laut Polizei massive Verkehrsbehinderungen rund um den Ostbahnhof, Prinz- Eugen- Straße, Schwarzenbergplatz, Ring bis zur Hofburg sowie im gesamten Gebiet der Innenstadt zu erwarten.

Die Linien 1A, 2A und 3A stellen ab 17 Uhr den Betrieb ein, die Straßenbahnlinien 1, 2 und D werden kurzgeführt bzw. über den Franz- Josefs- Kai umgeleitet. Auch für den die Linien 13A, 43, 44, 46, 48A und 49 ist mit Kurzführungen oder längeren Wartezeiten zu rechnen.

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