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24.05.2016 - 13:47
Foto: GEPA

Pleiten- Schiris sorgen für wütende Klub- Proteste

29.02.2016, 12:55

Die 24. Runde der österreichischen Bundesliga war nicht die Runde der heimischen Referees. Einige strittige Entscheidungen der Schiedsrichterteams sorgten nach den Spielen für viel Gesprächsstoff. Vor allem die Mannschaften Ried, WAC und Grödig fühlten sich von den Unparteiischen benachteiligt.

Die ungeschlagene Serie von Ried im Frühjahr hätte am Samstag eigentlich weitergehen müssen, ein Schiedsrichterfehler setzte dieser aber ein Ende. Andreas Heiß übersah ein Foulspiel von Roman Kienast, mit dem er sich den nötigen Platz verschaffte, um das Goldtor für Sturm Graz beim 1:0 im Innviertel zu erzielen. "Leider hat in dieser Situation das gesamte Schiedsrichterteam versagt, die Situation nicht erkannt", so Referee Heiß nach dem Spiel. "Wir haben in der zweiten Hälfte gegen zwölf oder 13 Mann gespielt", war Ried- Coach Paul Gludovatz nach der unglücklichen Niederlage verärgert.

Hier im Video sehen Sie die entscheidende Szene (ca. bei 02:45 Minuten):

Fragwürdiger Elfer

Auch der WAC haderte nach dem 1:1 in Mattersburg mit einer Referee- Entscheidung. Mattersburg- "Joker" Patrick Bürger ging nach einem Eckball und Zweikampf mit Nemanja Rnic leicht zu Boden, Schiedsrichter Christopher Jäger entschied trotzdem auf Elfmeter. Bürger selbst verwandelte souverän.

WAC- Coach Heimo Pfeifenberger verstand den Pfiff des Schiedsrichters nicht: "Der Elfmeter war nicht gerecht, ich habe auch im Fernsehen kein Vergehen gesehen."

Hier im Video sehen Sie die strittige Elfmeterentscheidung (ca. bei 03:55 Minuten):

Foul übersehen

Am Sonntag sorgte Schiedsrichter Andreas Kollegger für Aufregung Der späte Siegestreffer zum 3:2 für Rapid gegen Grödig hätte gar nicht erst fallen dürfen. Die Wiener hatten Glück, dass vor dem Kainz- Pass ein Foulspiel von Dibon an Schütz nicht gegeben worden war.

Schöttel war deshalb fuchsteufelswild: "Das 2:3 hat mich sehr verärgert, weil ein Foul von Dibon an Schütz nicht geahndet wurde. Wir fühlen uns benachteiligt."

Hier im Video sehen Sie das Foulspiel von Dibon, das nicht gegeben wurde (ca. bei 03:25 Minuten):

29.02.2016, 12:55
red/AG
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