Es ist vor allem die Zahl der demenzkranken Menschen, die von heute 100.000 auf bis zu 290.000 in den nächsten vierzig Jahren ansteigen soll. Die Rahmenbedingungen im Bereich der Pflege und Betreuung müssen daher deutlich verbessert werden, fordern die Caritas- Chefs Franz Küberl und Michael Landau.
Derzeit tragen die Angehörigen einen Großteil der Belastungen. Durch die flächendeckende Schaffung von Unterstützungsangeboten wie Tageszentren, Pflegeberatung, den Ausbau der Kurzzeitpflege usw., soll der Staat dazu beitragen, die Probleme besser in den Griff zu kriegen.
Momentan hängt die Unterstützung sowohl finanziell als auch durch Sachleistungen stark davon ab, in welchem Bundesland man wohne. Die Lösung wäre die Einrichtung des bereits oft geforderten "Pflegefonds". Bundeskanzler Faymann will diesen aus Vermögenssteuern finanzieren und möchte das jetzt der ÖVP vorschlagen. Auch die Gemeinden hoffen, dass ihnen so die Last der ständig steigenden Pflegekosten in Zukunft abgenommen wird.
Kronen Zeitung