Die NASA- Ingenieure am Glenn Research Center in Cleveland (Ohio) zeigten sich nach den Test optimistisch. Der Reaktor auf dem Mond werde "sicher, verlässlich und effizient sein", sind die Forscher überzeugt. Bedenken, dass bei einem missglückten Start etwas passieren könnte, zerstreuen sie: "Ein Reaktorunfall beim Start sei ausgeschlossen", denn die Sicherheitsvorkehrungen seien extrem hoch.
Der Reaktor ist als Alternative zur Solarenergie geplant, denn bei Mondnächten, die bis zu zwei Wochen dauern können, müssten die Bewohner einer künftigen Forschungsstation auf dem Erdtrabanten auf Brennstoffzellen oder Batterien zurückgreifen. Beide Energielieferanten sind relativ schwer, ihr Transport zum Mond kommt ziemlich teuer.
Schon 2006 hat auch Russland angekündigt, dass man ein kleines Atomkraftwerk auf dem Erdtrabanten errichten wolle. Einen konkreten Zeitplan nannte man damals noch nicht, es hieß lediglich, Mondflüge sollten in das nächste Raumfahrtprogramm nach dem Jahr 2015 aufgenommen werden.