"Wir gingen eineinhalb Kilometer, aber dann konnten wir nicht mehr, unsere Finger waren schon ganz steif. Beim Roten Kreuz durften wir uns aufwärmen und meine Mutter anrufen", so Manuel S. (14). Direktor Ernst Kusen wetterte gegenüber der "Krone": "Die Firma hat mich erst nach 50 Minuten angerufen, man kann doch die Kinder nicht sich selbst überlassen!"
Der Busunternehmer sprach in einer ersten Reaktion von einem "Fehler des Fahrers". Dieser habe zwar wegen eines Ersatzbusses "angerufen, aber die Fahrgäste nicht informiert". Außerdem hätte er sie auch nicht im Bus sitzen lassen, das sei nicht richtig gewesen. "Ich bitte diesen Vorfall zu entschuldigen. Der Ersatzbus ist 25 Minuten später zur Haltestelle gekommen und hat die Kinder weiterbefördert."