Diese Vorgänge würden die Frage aufwerfen, "wie unsere Gesellschaft mit Menschen, die nicht der 'gesellschaftlichen Norm' entsprechen, umgeht", so Wernig weiter. Die KA-Präsidentin forderte umgehend ein den Bedürfnissen der Asylwerber entsprechendes Betreuungspersonal. Selbst wenn es sich nur um einige wenige Menschen handle, müsse es für sie adäquate Begleitung und Unterstützung geben.
Die Behandlung dieser Menschen erinnere an eine "Zeit, in der Menschen ohne Strafurteil in Ghettos gebracht wurden und der Willkür bestimmter Personen schutzlos ausgeliefert waren". Zuletzt hatten Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler und sein Stellvertreter Uwe Scheuch beim BZÖ-Sonderparteitag vergangenen Samstag bekräftigt, die "Sonderanstalt" weiter betreiben zu wollen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.