US- Behörden haben Ermittlungen gegen Jackson eingeleitet, da dieser, um Pässe für seine Kinder zu bekommen, falsche Angaben zum Sorgerecht gemacht haben soll. Die Original- Pässe von Prince Michael Jr. und Paris liegen nämlich am US- Familiengericht, weil seine Ex- Frau Debbie Rowe das Sorgerecht für die Kleinen einklagen möchte. Für den "Kinderliebhaber" ein Schlag ins Gesicht...
Doch damit nicht genug: Jackson muss noch dazu um seinen Besitz kämpfen, nachdem die Rückzahlung für einen 200- Millionen- Dollar- Kredit längst überfällig sei. Als Sicherheit wurde sein 50- Prozent- Anteil an dem Unternehmen Sony/ATV Music Publishing eingesetzt, das die Rechte an 250 Beatles- Songs und Jacksons Neverland- Ranch besitzt. Durch einen sechsmonatigen Aufschub konnte die Zwangsversteigerung zwar verhindert werden, jetzt sind die sechs Monate aber um und kein Geld für die Rückzahlung eingelangt. Paul McCartney und Yoko Ono, die im Jahr 1985 von Jackson überboten wurden, stehen schon in den Startlöchern.
Das war noch immer nicht alles: Von der Anti- Diffamierungs- Liga in den USA wurden Jackson antisemitische Äußerungen vorgeworfen. In der TV- Sendung "Good Morning America" wurde eine Bandaufnahme vorgespielt, auf der - angeblich - seine Stimme zu hören ist. Jackson soll Juden als "Blutsauger" bezeichnen und spricht von einem "Komplott", das gezielt gegen ihn angestrengt würde. Bis heute hat der Star die Vorwürfe nicht kommentiert.
Schon im Jahr 1995 verärgerte Jackson jüdische Gruppen mit seinem Song "They don't care about us", in dem die Textstelle "Jew me, sue me, everybody do me, kick me, kike me,..." ("Macht es auf die jüdische Art, verklagt mich, alle von euch, schlagt mich, saugt mich aus,...") vorkam. Damals hat er sich entschuligt und den Text geändert.
Und dann das: Angeblich laufen gegen Jackson geheime polizeiliche Untersuchungen wegen des Verdachts auf Drogenschmuggel. Von Kalifornien aus soll er regelmäßig Medikamente, die zuvor mit gefälschten Rezepten besorgt wurden, nach Bahrain schmuggeln - sogar in der Unterhose. Aus Freundeskreisen heißt es, Jacko schlucke rund 40 Pillen pro Tag. Auch von Kokain- Spuren war die Rede.
Bleibt für den ehemaligen Superstar zu hoffen, dass ihm seine Gönner einmal mehr unter die Arme greifen, um ihn aus diesem Sumpf der Erbärmlichkeit zu retten. Vor allem der "armen" Kinder wegen.