Unerlaubte Wahlhilfe
Iran: Ahmadinejad drohen nun 74 Peitschenhiebe
Ahmadinejad hatte seinen Schützling Esfandiar Rahim Mashaei vergangenen Samstag ins Innenministerium begleitet, um ihn bei seiner Registrierung für die Wahl zu unterstützen. Dabei machten die beiden Politiker, deren Kinder miteinander verheiratet sind, das Victory-Zeichen und lächelten in die Kameras. Die Bilder wurden am Sonntag im Staatsfernsehen ausgestrahlt. Hierbei gab Ahmadinejad eine deutliche Wahlempfehlung ab: "Mashaei ist Ahmadinejad und Ahmadinejad ist Mashaei."
Justiz leitete bereits Ermittlungen ein
Dafür erntete er harsche Kritik mehrerer Geistlicher und des Sprechers des einflussreichen Wächterrats. Letzterer sprach von einer "kriminellen Vorgangsweise" Ahmadinejads, die "weitreichende Folgen" haben werde. Daraufhin schaltete der Wächterrat-Vorsitzende, Ayatollah Ahmad Jannati, die Justizbehörden ein, die sofort Ermittlungen aufnahmen. Ahmadinejad selbst meinte zu den Vorwürfen lediglich, dass er sich "an diesem Tag frei genommen" habe und da machen könne, was er wolle.







Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.