Wie der "Konsument" in der März- Ausgabe berichtet, konnten alle Blu- ray- Player überzeugen - fast alle Testkandidaten erhielten das Urteil "Gut", nur zwei mussten sich mit "Durchschnittlich" zufrieden geben.
An erster Stelle liegt das Gerät BDP5200/12 von Philips für durchschnittlich 125 Euro. Hinter dem Sony BDP- S580 für 200 Euro findet sich auf Platz drei erneut Philips mit dem BDP3200/12 für 110 Euro. Es handelt sich dabei um reine Abspielgeräte, allerdings kann HD- Material wegen eines besonders strengen Kopierschutzes meist ohnehin nicht auf Blu- ray gebrannt werden.
Wer dennoch aufnehmen möchte, ist auf einen Blu- ray- Rekorder angewiesen, hier hat die Stiftung Warentest drei Geräte geprüft. Resultat: Dreimal "Gut", Platz eins hat sich in dieser Kategorie Samsungs BD- D8200S geholt, der mit 350 Euro der günstigste der getesteten Rekorder ist. Rang zwei belegt LG mit dem HR550S für 365 Euro, dahinter folgt Panasonics DMR- BST701EG für stolze 595 Euro.
Als vielseitig erwiesen sich aber auch die reinen Player, alle Geräte verfügen mindestens über einen USB- Anschluss, bis auf jenes von Onkyo können sie außerdem auch an einen alten Röhrenfernseher angeschlossen werden - ob hierbei jedoch die HD- Qualität zum Tragen kommt, darf bezweifelt werden. Der zum Großteil vorhandene 3D- Modus kam bei den Testern nicht besonders gut an, am angenehmsten wurde er bei den Blu- ray- Rekordern von Panasonic und Samsung empfunden.
Internetseiten lassen sich über zahlreiche Geräte aufrufen, zum Beispiel per WLAN- Adapter. Dieser muss allerdings zum Teil nachgerüstet werden. Da viele Geräte aber keine Flash- Unterstützung bieten, können zum Beispiel Online- Videos oft nicht dargestellt werden.
Ein weiterer Minuspunkt laut der Tester: Viele Player erkennen nicht einmal die gängigsten Video- , Audio- und Fotoformate wie WMF, WMA, GIF oder PNG. Als Sieger in dieser Disziplin ging der Pioneer BDP- 140 hervor, der 18 von 28 Videoformaten unterstützt, die Gesamttestsieger von Philips (Player) bzw. Samsung (Rekorder) schaffen immerhin 16 bzw. 15 Formate.