Mit Nazi- Regime und NS- Ideologie wolle man nichts zu tun haben, hatten die Veranstalter im Vorfeld der Feier versichert. Wie in den vergangenen Jahren waren aber auch heuer wieder Gruppen von kahlrasierten jungen Männern mit einschlägigen Tätowierungen zu sehen gewesen. Die Veranstaltung war im Vorfeld auf einem Internetforum deutscher Neonazis beworben worden.
Wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt und wegen tätlichen Angriffes auf einen Beamten wurden in Karnburg drei Demonstranten festgenommen. In Beintratten wurden zwei Demonstranten wegen Störung einer Versammlung sowie Störung der öffentlichen Ordnung vorläufig festgenommen. Alle wurden auf freiem Fuß angezeigt.
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Die Feier selbst verlief laut Angaben der Exekutive ruhig. Trotz Wahlkampfes ließen sich keine Spitzenpolitiker am Ulrichsberg blicken. Lediglich das BZÖ und die ÖVP entsandten ihre Klubobleute, Kurt Scheuch und Stefan Tauschitz.
Die Gedenkstätte auf dem Ulrichsberg war über Initiative des damaligen Klagenfurter ÖVP- Vizebürgermeisters Blasius Scheucher errichtet und im Jahre 1959 eröffnet worden. Seit Jahrzehnten gibt es Debatten um das Treffen, da immer wieder Rechtsradikale und Ex- Nazis teilgenommen hatten.