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Fuchsfalle wurde Jäger zum tödlichen Verhängnis

Fuchsfalle wurde Jäger zum tödlichen Verhängnis
Tragischer Tod eines 57- jährigen Jägers aus Kettlasbrunn im Bezirk Mistelbach in Niederösterreich: Der Mann stürzte kopfüber in eine von ihm im Erdboden vergrabene Plastiktonne, die bei der Jagd als Falle dienen sollte.

Er war am Donnerstag in den Wald gegangen. "In einem halb eingegrabenen 200- Liter Kunststofffass fütterte er Wildschweine oder Füchse an", sagte am Samstag ein Polizist vom Posten Wilfersdorf. Aus ungeklärter Ursache fiel der Jäger kopfüber in diese Tonne, die bis auf 30 Zentimeter Rand im Erdboden eingegraben war, und blieb hilflos in ihr stecken.

Am Freitag hatte den Jäger dann ein Schwammerlsucher entdeckt - er war bereits tot. Fremdverschulden konnte ausgeschlossen werden. Der Jäger hatte laut Polizei unter Herzproblemen gelitten. Eine genaue Todesursache stehe nocht nicht fest, es sei aber wahrscheinlich, dass Bauch und Hüften des Mannes den Rand des Fasses beinah luftdicht abgeschlossen hatten und er an einem Herzversagen gestorben ist.

An der Unglücksstelle befand sich angeblich auch eine tote Henne, mit der der Jäger Füchse und Wildschweine ködern wollte. Weiters fand die Polizei auch ein paar Stofffetzen, eine Schaufel und zwei Kübel. Der Mann wollte die Falle damit tarnen.

 


Fotos von Reinhard Holl: Symbolbild

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