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Fischer genießt Vertrauen im Land - Rosenkranz nicht

12.03.2010, 11:16
Fischer genießt Vertrauen im Land - Rosenkranz nicht (Bild: APA/Hans Klaus Techt, Georg Hochmuth)
Foto: APA/Hans Klaus Techt, Georg Hochmuth
Die klare Favoritenstellung von Heinz Fischer für die Wahl des Bundespräsidenten am 25. April bestätigt nun auch der APA- OGM- Vertrauensindex. Das amtierende Staatsoberhaupt distanziert darin seine freiheitliche Herausforderin Barbara Rosenkranz um Längen. Aber auch alle anderen zuletzt genannten möglichen Kandidaten, die letztlich auf ein Antreten verzichtet haben, liegen deutlich hinter Fischer.

Für den Vertrauensindex wurden am 8. März 500 Österreicher ab 16 Jahren telefonisch befragt, ob sie dem jeweiligen Politiker vertrauen oder nicht. Aus den Ja- und Nein- Stimmen (quasi plus und minus) wurde aus Vertrauen und fehlendem Vertrauen ein Saldo gebildet. Fischer kommt dabei auf einen positiven Vertrauenswert von 58 Prozent. Für Rosenkranz, die zuletzt mit ihren Aussagen zum Verbotsgesetz für einen Wirbel gesorgt hat, wird hingegen ein negativer Saldo von 48 Prozent ausgewiesen.

Bundespräsident hat klar die Nase vorn

Abgeschlagen - mit sieben Prozent im negativen Bereich - liegt auch der ehemalige Kärntner Gemeinderat der Grünen, Ulrich Habsburg- Lothringen. Er sammelt derzeit Unterschriften für ein Antreten, das ihm allerdings aufgrund der Habsburger- Gesetze voraussichtlich untersagt werden wird. Er hat deshalb bereits angekündigt, die Wahl anfechten zu wollen.

Fischer hat aber nicht nur gegenüber seiner tatsächlichen Konkurrentin klar die Nase vorne, er hängt auch jene ab, über deren Kandidatur im Vorfeld diskutiert wurde, die aber letztlich auf ein Antreten verzichtet haben. So kommt der niederösterreichische Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) auf einen Vertrauenswert von 32 Prozent, der frühere Grünen- Chef Alexander Van der Bellen von 20 Prozent.

Strache erzielt minus 41 Prozent

Nur um sieben Prozentpunkte besser als Rosenkranz schneidet innerhalb der FPÖ Heinz- Christian Strache ab. Der Parteichef, der lange Zeit selbst ein Antreten überlegt hatte, erzielt einen negativen Saldo von 41 Prozent. Nur etwas weniger schlecht kommt BZÖ- Chef Josef Bucher weg, für den ein negativer Saldo von 19 Prozent ausgewiesen wird.

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