Familie

Familie (Bild: Contrast)
Foto: Contrast
Das Kindergeld ist der Hit im Familiensektor. Jede Partei hat ihre Ideen dazu. Eine einkommensabhängige Variante wird von SPÖ, ÖVP und Grünen verfolgt, die FPÖ möchte Alleinerzieherinnen besserstellen, das BZÖ Mütter, die sich nur um ihre Kinder kümmern. Das Familiensteuersplitting wird von der FPÖ promotet, von der ÖVP in Ansätzen. Hoch im Kurs steht auch die Förderung von Kinderbetreuungseinrichtungen.
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SPÖ - die SPÖ tritt für eine weitere Flexibilisierung des Kindergeldes ein und will bei der Zuverdienstgrenze auch eine Arbeitszeitgrenze einziehen. Eingeführt werden soll ein "Papa"- Monat. Kinderbetreuungseinrichtungen sollen gefördert werden. Für Homosexuelle soll die Möglichkeit geschaffen werden, vor dem Standesamt eine Partnerschaft einzugehen.

ÖVP - die ÖVP bewirbt die 13. Familienbeihilfe. Ferner ist die Volkspartei für ein einkommensabhängiges Kindergeld, bei dem 80 Prozent des Nettogehalts bezogen werden sollen, Minimum aber 1.000 und Maximum 2.000 Euro. Das letzte Kindergartenjahr soll verpflichtend, dafür vormittags gratis sein. Einkommen, von denen mehrere Menschen leben müssen, sollen niedriger besteuert werden, also eine Art Familienbonus.

Grüne - die Grünen treten für einen Rechtsanspruch auf kostenlose ganztägige Kinderbetreuung ab dem ersten Geburtstag des Kindes ein. Eingeführt werden sollen Papa- Monat und einkommensabhängiges Karenzgeld.

FPÖ - statt der Individualbesteuerung soll es ein Familiensplitting geben. Beim Kindergeld soll es auch für Alleinerzieherinnen die Möglichkeit geben, die volle Karenzzeit von 36 Monaten beim vollem Kündigungsschutz in Anspruch zu nehmen. Die gemeinsame Obsorge nach Scheidungen soll gesetzlich verankert werden.

BZÖ - das Kindergeld soll zu einem Müttergehalt von 1.000 Euro für drei Jahre ausgeweitet werden, sofern sich die Mütter fulltime um das Kind kümmert. Die Zuverdienstgrenze beim Kindergeld soll abgeschafft werden, "Kinderkosten" sollen steuerlich absetzbar werden. Das letzte Kindergartenjahr soll gratis und verpflichtend sein.

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