Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) hatte Ende August die Unterstützung des Bundesheeres für das Treffen untersagt, nachdem bekannt geworden war, dass der Geschäftsführende Obmann der Ulrichsberggemeinschaft, Wolf Dieter Ressenig, NS-Devotionalien im Internet angeboten haben soll.
Schwager und Jannach bezeichneten den Schritt von Darabos als "unrühmliches politisches Schauspiel" und kritisierten auch BZÖ-Landeshauptmann Gerhard Dörfler, der erklärt hatte, an dem Treffen nicht teilzunehmen, weil es ihm "zu weit rechts" angesiedelt sei. Das blaue Treffen findet nun am 20. September beim Gasthaus "Kollerwirt" statt. Es sei aber keine "eigene Ulrichsberggedenkfeier" geplant, man werde nur zur Gedenkstätte marschieren und dort einen Kranz niederlegen, erklärten Jannach und Schwager.
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