Über dem Luftraum von Bad Ischl (Oberösterreich) flog der Pilot sein „normales Programm“, so Oberstleutnant Josef Temmel vom Verteidigungsministerium. Ob es in den kommenden Tagen weitere Flüge geben wird, wollte er nicht verraten.
Der Start war für die wenigen Beobachter in Zeltweg eher enttäuschend: Der Eurofighter verschwand eher unspektakulär, mit mäßiger Lärmentwicklung im wolkenlosen Himmel. „Leiser als die Draken“, meinte ein Kenner vor Ort.
Grund: Der „7 LWA“ benötigt für den Start keine lauten Nachbrenner. Die beiden Düsen sind stark genug, um die Maschine mit einem Startgewicht von rund 21 Tonnen in die Höhe zu wuchten. Auch Überschallflüge, auf die in Österreich aber vorerst verzichtet wird, sind ohne Nachbrenner möglich.
Beim halbstündigen Trainingsflug absolvierte Hauptmann Werner Kriebitz Systemchecks und Funktionsüberprüfungen. Die Flughöhe, so Presseoffizier Oskar Krasser, blieb unter 10.000 Metern. Gegen 14.30 Uhr erfolgte die Landung in Zeltweg – unter dem Applaus der Bodencrew.
Von W. Baustädter, Kronen Zeitung und Krone.at