Die niederösterreichische Landeshauptmannstellvertreterin
Heidemaria Onodi erklärte, dass eine Rettung des Parks durch
die finanzielle Unterstützung der Eco Plus nicht möglich
sei. "Wir haben das Sanierungskonzept der Geschäftsführung
des Safariparks vorige Woche bekommen und dieses so schnell wie
möglich geprüft. Das Konzept ist aber nicht so, dass
man davon ausgehen kann, dass der Park gut weiter geführt
werden kann." Auf politischer Ebene werde es noch Gespräche
geben, um weitere Lösungen zu suchen, sagte Onodi.
Man habe das Konzept durch Experten überprüfen
lassen und sei zu dem Schluss gekommen, dass hier kein Landesgeld
investiert werden könne. Der Geschäftsführer des
Safariparks, Georg Scheifinger, zeigte sich enttäuscht über
den Ausgang des Gesprächs: "Unsere Projekte der letzten Jahre
haben internationale Anerkennung gefunden und man hat auch international
vom Know- how aus unseren Projekten profitiert. Da unser Konzept
abgelehnt wurde, bleibt uns nur der Weg in die Insolvenz."
Eine Rettung der Tiere sei auch bei einem Konkurs
notwendig, eine Verteilung der Tiere auf ganz Europa nicht durchführbar.