Drei Verletzte
Denver: Schüsse bei Feier von Cannabis-Legalisierung
Die mehreren Tausend Menschen feierten in einem Park von Denver den 20. April - das Datum 4/20 wurde wegen der Ähnlichkeit zu 420 gewählt, das in den USA der Szenebegriff für Marihuana ist -, als plötzlich auf die Menschen geschossen wurde. "Ich hörte fünf oder sechs Schüsse in schneller Abfolge", sagte ein 27-Jähriger, der auf der Feier gewesen war, MSNBC. "Ich wusste sofort, dass das kein Feuerwerk war. Dann sind alle auseinander und zu den Ausgängen des Parks gelaufen." Auch auf Bildern (siehe oben) ist zu sehen, wie nach den Schüssen die Teilnehmer der Demonstration in Panik auseinanderliefen.
Die beiden erwachsenen Verletzten erlitten Verletzungen am Bein, die aber nicht lebensgefährlich seien. Ein Jugendlicher sei später zur Behandlung eines Streifschusses ins Krankenhaus gekommen, teilte die Polizei mit.
Alle weiteren Veranstaltungen abgesagt
Die Organisatoren, die für das Treffen insgesamt bis zu 80.000 Besucher erwartet hatten, erklärten nach dem Vorfall, alle weiteren für das Wochenende geplanten Veranstaltungen seien abgesagt worden.
Seit November dürfen Bürger ab 21 Jahren in den US-Bundesstaaten Colorado und Washington als Erste in den USA Cannabis konsumieren und privat züchten, der Kauf und Verkauf sowie der öffentliche Konsum und die Gefährdung von Mitmenschen durch den Konsum sind aber weiterhin verboten. Auf Bundesebene ist die Droge weiter illegal.







Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.