Arbeiten darfst du auch nicht, wenn
du es doch tust, wirst du von der Polizei festgenommen
und ausgewiesen, obwohl in deinem Heimatland Bürgerkriege
oder andere widrige Umstände herrschen. Dabei musst du jahrelang
auf dein Asylverfahren warten. Das ist kein Einzelfall,
sondern tägliche Realität für Asylsuchende
in Österreich.
Gesetzliche Neuregelungen der derzeitigen Bundesregierung
haben die Situation der Asylsuchenden noch mehr verschärft:
"Bis zum 18. Lebensjahr werden Asylsuchende von offiziellen
Stellen betreut, danach kümmert sich kaum jemand um diese
Frauen und Männer!", erklärt Ute Bock.
Die pensionierte Wienerin war die Leiterin des
Gesellenheimes in der Wiener Zohmanngasse, wo sie sich um jugendliche,
meist schwarze Asylwerber kümmerte. Sie hat die jungen Asylsuchenden
motiviert, Deutsch zu lernen, eine Lehre zu machen und hier in
Österreich eine Lebensgrundlage aufzubauen.
Ute Bock Verein- Wohn- und Integrationsprojekt
Jetzt, nach ihrer Pensionierung, hat "Mama"
Bock, wie sie liebevoll von ihren Schützlingen genannt wird,
einen Verein gegründet, der sich um jene
kümmert, um die sich sonst niemand mehr kümmert. Mehr
als 100 Asylwerbern wird derzeit im Rahmen des "Ute Bock Wohnprojekts"
ein Dach über dem Kopf ermöglicht.
Dieser Verein finanziert sich ausschließlich
durch Spenden: Mehr als 3.000,- Euro verschlingt
allein die monatliche Miete der angemieteten Wohnungen, gebraucht
werden aber auch Monatskarten für die Verkehrsbetriebe, Lebensmittel,
Kleidung, Möbel und vieles mehr.
Spenden werden dringend benötigt:
"Ute Bock Verein- , Wohn- und Integrationsprojekt"
Bankverbindung: Hypo Tirol; Kontonummer: 52011017499
; Bankleitzahl 57000