Bildung

11.09.2008, 10:20
Bildung (Bild: Chris Koller)
Foto: Chris Koller
Drei der fünf Parlamentsparteien wollen die Gesamtschule flächendeckend einführen, ÖVP und FPÖ sind explizit dagegen. Der freie Uni- Zugang ist wiederum dem Trio SPÖ- Grünen- FPÖ ein Anliegen, das BZÖ will diesen für Lehrlinge. Die ÖVP wirbt für ein "Bildungssparen" analog zum "Bausparen" und für eine stärkere Schulautonomie.
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SPÖ - die SPÖ verfolgt weiter das Projekt einer gemeinsamen Schule der 10- 14- Jährigen. Die Klassenverkleinerung soll fortgesetzt werden, Lehrer sollen eine gemeinsame Ausbildung erhalten. Die Studiengebühren sollen fallen.

ÖVP - Schulen sollen stärkere Autonomie erhalten und dabei auch die Lehrer aussuchen können. Gepocht wird auf die Beibehaltung eines differenzierten Schulsystems. Analog zum Bausparen soll ein "Bildungssparen" ermöglicht werden.

Grüne - die Grünen plädieren für die gemeinsame Schule der 6- 15- Jährigen. Für Nachmittagsbetreuung soll ein Rechtsanspruch bestehen. Den Unis soll eine Milliarde zur Verfügung gestellt werden, Studienbeihilfen und Leistungsstipendien sollen ausgeweitet werden. Die Studiengebühren sollen abgeschafft werden.

FPÖ - der Hochschulzugang soll frei sein, Studiengebühren also wieder der Vergangenheit angehören. Die Kosten für die Lehrlingsausbildung während der Berufschulzeit soll die öffentliche Hand übernehmen, und Ausländerkinder sollen ein Jahr vor dem Schulstart verpflichtend einem Deutschtest unterzogen werden.

BZÖ - das Bündnis tritt für die gemeinsame Schule der 6- 15- Jährigen ein. Lehrlinge sollen die Matura kostenlos machen können, für sie sollen auch die Studiengebühren abgeschafft werden.

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