Rund 40.000 Euro verlangte die Auto- Leasingfima als Eigentümerin des Wagens vom Land Kärnten. Die Partei werde die Rechnung übernehmen, so Parteiobmann Uwe Scheuch, der zuvor Dörflers Vorhaben in Sachen Kunstwerk als "pietätlos" kritisiert hatte.
Ob aus dem Wrack noch ein Kunstwerk werden könnte, ist somit nicht mehr ganz so klar. Dörfler, der meinte, Haiders Witwe Claudia sei für eine künstlerische Verewigung, erklärte am Montag, das Fahrzeug erst einmal in sicheren Händen wissen zu wollen: "Ich will das Wrack haben, bis alle Untersuchungen abgeschlossen sind."
Auch nach dem Mord am amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy habe es immer wieder Untersuchungen gegeben, aber bis heute wisse niemand, was genau passiert sei, meinte Dörfler, der auch nach zwei Gutachten nicht anerkennt, dass Haider bei dem Unfall offensichtlich betrunken war. Das Wrack soll in Landesverwahrung bleiben.
Die ursprünglichen Pläne Dörflers, das Wrack des VW Phaeton vom Land ankaufen zu lassen, waren bei den anderen Parteien in Kärnten auf wenig Gehör gestoßen. Obmann Scheuch hatte die Diskussion, ob Steuergeld für den Kauf des Wracks eingesetzt werden solle, als "beschämend" bezeichnet. Daher habe er sich entschlossen, die notwendigen 40.000 Euro aus der Parteikasse zu bezahlen.