Rumänien-Proteste
Außenminister beleidigt Aktivisten: gefeuert
Baconschi hatte letzte Woche die Demonstranten als "plumpen, gewalttätigen Pöbel" bezeichnet. Bei einer Sondersitzung des Parlaments entschuldigte sich der Premier öffentlich für derartige "verbale Entgleisungen und Ungeschicklichkeiten". Das dürfte aber offensichtlich nicht gereicht haben.
Baconschi der sich derzeit beim EU-Außenministerrat in Brüssel befindet, gab bekannt, dass er mittels einer SMS über Bocs Entscheidung informiert wurde. Ihm sei bezüglich seiner inhaltlichen Beiträge im Rahmen der Regierungspolitik nichts vorgeworfen worden. "Ich glaube, dass ich meine Pflicht, Rumäniens Interessen im Ausland zu vertreten, erfüllt habe", fügte der Ex-Außenminister hinzu.
"Geste kommt zu spät und bedeutet viel zu wenig"
Seitens der Opposition, aber auch unter den Demonstranten wird die Maßnahme der Entlassung als nicht ausreichend gewertet. PSD-Chef Victor Ponta erklärte, dass die Geste "zu spät kommt und viel zu wenig bedeutet".
Auf dem Universitätsplatz, auf dem sich am Montagabend erneut Demonstranten versammelt hatten, hieß es, dass "ein Baconschi noch keinen Sommer macht".







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