Wie TMZ.com berichtete, hätte sich Nicole aussuchen dürfen, in welchem Gefängnis sie ihre Strafe absitzen wolle, und hätte – anders als Paris – auch einen „privaten“ Knast wählen können. Diese Privathäuser seien zwar um ein Vielfaches hübscher als das staatliche Frauengefängnis in Lynwood bei Los Angeles, aber sie hätten einen gravierenden Nachteil: Gehe sie in eines von ihnen, müsse Nicole dem Bericht nach alle vier Tage absitzen, doch in Lynwood bestehe die Hoffnung, dass aufgrund der Überfüllung des Gefängnisses die Haftstrafe umgewandelt werde und Nicole schon nach wenigen Stunden wieder nach Hause dürfe.
Laut People.com habe Nicoles Anwalt am Los Angeles County Sherriff’s Department angerufen und angekündigt, dass seine Mandantin ihre Strafe in Lynwood absitzen wolle, wie der Sprecher des Departments, Steve Whitmore, mitteilte. Nicole muss die Haft bis Ende September antreten und außerdem eine Geldstrafe in Höhe von 2.000 Dollar (1.465 Euro) zahlen und einen Kurs für Alkoholsünder besuchen.
Im Dezember war die 25- Jährige am Steuer ihres Sportwagens festgenommen worden, weil sie in der Nähe von Los Angeles kurze Zeit in falscher Richtung auf der Autobahn gefahren war. Sie habe zugegeben, Marihuana geraucht und ein verschreibungspflichtiges Schmerzmittel eingenommen zu haben, hieß es damals im Polizeibericht.
Erst im Juni 2003 war die Adoptivtochter von Sänger Lionel Richie wegen Trunkenheit am Steuer verurteilt worden. Bei zwei Schuldsprüchen innerhalb von zehn Jahren kann nach kalifornischem Gesetz eine Gefängnisstrafe verhängt werden.