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Arbeit und Wirtschaft

Arbeit und Wirtschaft
Einen bunten Strauß an Ideen bringen die Parteien im Bereich Arbeit und Wirtschaft ein. Von einem Verbot zur Privatisierung der Wasserressourcen über eine Gründer- Offensive, ein attraktives Kombilohn- Modell bis zur Reduktion der Konkurrenzklauseln in Dienstverträgen reicht die Palette. Erleichtern will man die Unternehmensgründungen. Mitarbeiter sollen von Gewinnbeteiligungen besser profitieren können.
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SPÖ - verbesserter Zugang zur Altersteilzeit, jährlicher Anspruch auf 35 Stunden beruflicher Weiterbildung und mehr Gesundheitsförderung gehören zum Forderungspaket. Die Privatisierung von Wasserressourcen soll gesetzlich untersagt werden, bei "wichtigen Leitunternehmen" soll ein "österreichische Einfluss" erhalten bleiben. In Aufsichtsräten sollen Frauenquoten kommen.

ÖVP - eine Fachkräfte- Offensive wird von der ÖVP ebenso versprochen wie eine Gründer- Offensive. Gestartet wird eine Initiative für Risiko- Kapital. Verbessert werden soll der Zugang zur Altersteilzeit. Zusätzlich wird ein attraktives Kombilohn- Modell beworben. Erfolgs- und Gewinnbeteiligung von Dienstnehmern soll gefördert werden.

Grüne - alle Arbeitsverhältnisse sollen vollen Versicherungsschutz erhalten. Normal- und Höchstarbeitszeiten sollen gesenkt werden. Unternehmensgründerinnen sollen zinsbegünstigte Kredite erhalten. Wirtschaftsförderung soll an Frauenförderung gekoppelt werden.

FPÖ - die FPÖ ist für eine Reduktion der Konkurrenzklauseln in Dienstverträgen. Klein- und Mittelbetriebe sollen von einer Senkung der Lohnnebenkosten profitieren. Nicht entnommene Gewinne sollen steuerlich stärker begünstigt werden.

BZÖ - stärkere Gewinnbeteiligung für Mitarbeiter und Fördersysteme zur Umsetzung des Prinzips "gleicher Lohn für gleiche Arbeit" gehören zu den orangen Forderungen. Ebenso angepeilt wird eine Arbeitsplatzprämie für Ein- Mann- Betriebe, die neue Mitarbeiter einstellen. Als Mindestlohn sollen 1.000 Euro netto festgeschrieben werden.

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