Der Wachtmeister, der vor zwei Jahren von der
Kaserne Freistadt (OÖ) zum Sondereinsatzkommando in Wiener
Neustadt übersiedelt ist, suchte im schweizerischen Lauterbrunnen
den ultimativen "Kick" - und fand den Tod.
Immer wieder tödliche Unfälle
500 Meter tief war er vom berühmt- berüchtigten
"Mürenfluh" gesprungen. An diesem Überhang kam es in
der Vergangenheit immer wieder zu tödlichen Unfällen,
allein im Vorjahr mussten dort zwei Base- Jumper ihr Leben lassen.
Plötzlich drehte sich der Schirm
Etwa 200 Meter über der Erde riss Krenner an
der Leine, um seinen Fallschirm zu öffnen. Der aber drehte
sich plötzlich um 180 Grad in Richtung Felsenwand. Der Sportler
im Adrenalin- Rausch hatte keine Chance mehr: Er schlug am Felsen
auf und stürzte ab.
"Jeder Sprung kann der letzte sein"
"Als Base- Jumper ist man sich bewusst, dass jeder
Sprung der letzte sein könnte", erzählt ein "adrenalinsüchtiger"
Schweizer Insider, der selbst gern im Lauterbrunnen- Tal springt.
Weil Base- Jumping bei uns verboten ist, zieht es viele Österreicher
dort hin, um diesen Wahnsinn zu praktizieren.
Von Anne- M. Neubauer und Johann Haginger