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26-Jähriger springt von Felsen in den Tod

26-Jähriger springt von Felsen in den Tod
Sein Leben riskiert und verloren hat der Unteroffizier Andreas Krenner (26) aus Wiener Neustadt beim "Base- Jumping" nahe Bern Mitte Juni. Beim Sprung von einem 500 Meter hohen Überhang drehte sich sein Fallschirm zum Felsen. Nach wenigen Sekunden schlug der Sportler gegen die Wand und stürzte 200 Meter tief in den Tod. (Bild: Symbolfoto)
Der Wachtmeister, der vor zwei Jahren von der Kaserne Freistadt (OÖ) zum Sondereinsatzkommando in Wiener Neustadt übersiedelt ist, suchte im schweizerischen Lauterbrunnen den ultimativen "Kick" - und fand den Tod.
 
Immer wieder tödliche Unfälle
500 Meter tief war er vom berühmt- berüchtigten "Mürenfluh" gesprungen. An diesem Überhang kam es in der Vergangenheit immer wieder zu tödlichen Unfällen, allein im Vorjahr mussten dort zwei Base- Jumper ihr Leben lassen.
 
Plötzlich drehte sich der Schirm
Etwa 200 Meter über der Erde riss Krenner an der Leine, um seinen Fallschirm zu öffnen. Der aber drehte sich plötzlich um 180 Grad in Richtung Felsenwand. Der Sportler im Adrenalin- Rausch hatte keine Chance mehr: Er schlug am Felsen auf und stürzte ab.
 
"Jeder Sprung kann der letzte sein"
"Als Base- Jumper ist man sich bewusst, dass jeder Sprung der letzte sein könnte", erzählt ein "adrenalinsüchtiger" Schweizer Insider, der selbst gern im Lauterbrunnen- Tal springt. Weil Base- Jumping bei uns verboten ist, zieht es viele Österreicher dort hin, um diesen Wahnsinn zu praktizieren.
 
Von Anne- M. Neubauer und Johann Haginger
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