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13.11.2009, 09:36
Erstmals seit 15 Jahren: Robbie singt mit Take That
0:00 | 07:48
krone.tv
Die seit fast 15 Jahren auf eine vollständige Reunion hoffenden Fans der Boygroup Take That haben in der Nacht auf Freitag einen ersten Hoffnungsschimmer serviert bekommen. Ex-Mitglied Robbie Williams trat mit den verbliebenen vier Sängern der britischen Band beim Charity-Konzert "Children in Need" auf. Eine echte Reunion gab es nicht, aber immerhin ein gemeinsames "Hey Jude" mit Ex-Beatle Paul McCartney.

Beim von Gary Barlow organisierten Charity-Konzert in der Londoner Royal Albert Hall teilten sich Williams und seine alten Bandkollegen Gary Barlow, Mark Owen, Jason Orange und Howard Donald zum ersten Mal seit fast 15 Jahren wieder eine Bühne.

"Sahnehäubchen der Show"

Einer herzlichen Begrüßung und ein paar Witzen über die Vergangenheit folgte aber nicht die erhoffte Reunion mit einem alten Take-That-Song. "Wir sparen und das für einen ganz besonderen Moment auf", sagte Barlow, der den Auftritt Williams' als "Sahnehäubchen" des Konzerts bezeichnete. Williams sang dann die beiden Singles "Bodies" und "You Know Me" aus seinem Anfang November erschienen Album "Reality Killed The Video Star".

Danach ging es weiter mit dem Show-Programm und Acts wie Lily Allen, Dame Shirley Bassey und den Bands Snow Patrol und Muse. Dazwischen gab es mehrere Auftritte von Take That - zu viert. Erst am Ende sang Williams tatsächlich mit seinen alten Bandkollegen. Paul McCartneys "Hey Jude" trällerten der 36-Jährige und sein Ex-Erzfeind Gary Barlow Arm und Arm (siehe Video auf krone.tv oben, ab 3:10 Minuten). Hinter der Bühne habe es Tränen gegeben, berichtet die britische Zeitung "Daily Mail".

1995 im Streit mit Barlow ausgestiegen

Williams hatte sich 1995 von Take That getrennt, nachdem er mit Songschreiber-Mastermind Gary Barlow aneinandergeraten war. Während seine alten Kollegen zehn Jahre lang mehr oder weniger erfolglos Solo-Karrieren anstrengten, schaffte Williams den Aufstieg zum Superstar. Die Band hatte sich schließlich ohne ihn im Jahr 2005 wieder zusammengetan und die Charts gestürmt. Fast gleichzeitig ging es mit Robbies Solo-Karriere bergab. Seit Monaten wird deshalb über eine komplette Wiedervereinigung spekuliert. Williams promotet derzeit sein neues Album "Reality Killed The Video Star", das in seinem Heimatland auf dem Weg an die Spitze der Charts ist. Die als "Comeback-Album" bezeichnete Platte erhielt gemischte Kritiken, überholt aber den 2007er-Reinfall "Rudebox". Williams sagte wiederholt in Interviews - auch gegenüber der "Krone" -, dass er für die nächsten Jahre große Solo-Tourneen meiden wolle.

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