Üppig, doch ohne Kitsch – so staffieren die Designer heuer ihre Brautmoden-Kollektionen aus. Hochwertige Stoffe in mehreren Schichten, verziert mit detailreichen Stickereien sah man heuer bei Oscar de la Renta und Carolina Herrera. Hochzeitskleid-Königin Vera Wang schickte ihre Models in einer Kollektion in diversen Rotnuancen über den Catwalk.
Der Trend Nummer eins heißt 2013 aber ärmellos. Stola, Bolero oder Jäckchen bleiben zu Hause, die modebewusste Braut zeigt heuer Arm und Schulter. Wer auf diesen Trend aufspringen will, sollte sich vielleicht doch die eine oder andere Einheit im Fitnesscenter gönnen, denn wohlgeformte, schlanke Oberarme lassen das Kleid bestmöglich zur Geltung kommen.
Die Braut zeigt heuer Bein
Außerdem darf die Braut heuer Bein zeigen. Designer-Ikone Vivienne Westwood brachte neben den klassischen, bodenlangen Brautkleidern auch einige kurze Modelle auf den Markt. Ihre typisch barocken Elemente mixt die britische Fashionqueen mit mediterranem Toga-Stil, der nicht nur der Figur schmeichelt, sondern auch angenehm zu tragen ist.
Wer sich dennoch etwas bedeckter geben möchte, setzt 2013 auf Spitze. US-Designer und Promi-Hochzeitsplaner David Tutera entwarf für das Label Mon Cheri eine bezaubernde Brautmodenkollektion. Der "Wedding Planer" kombinierte hier seidig fließende Stoffe in unterschiedlichsten Schnittformen mit dezenter Spitze. Die Kleider erinnern sehr an das Traumkleid, das Kate Middleton bei ihrer Hochzeit mit Prinz William trug – schick, doch traditionell.
Bilder der Kollektionen finden Sie in der Infobox!
Tüll und Chiffon mit üppigen Stickereien
Wer es märchenhafter mag, der ist mit weit ausgestellten Röcken und langen Schleppen bestens bedient. Hier kommen 2013 nicht nur jede Menge Tüll und Chiffon zum Einsatz, auch aufwendige Stickereien lassen so manches Herz höherschlagen, wenn sich frau an ihrem großen Tag wie eine Prinzessin fühlen möchte.
Wer allerdings auf dem Kleid viel Glitzer hat, sollte bei Schmuck und Accessoires auf dezente Highlights setzen. Ist das Kleid eher schlicht gehalten, kombinieren die Designer heuer üppige Colliers zu ihrer Brautmode. Der klassische Schleier wurde zwar von Diademen, Blumen- oder Federschmuck im Haar zurückgedrängt, ganz totzukriegen ist er aber nicht. Mittelmaß ist hier aber nicht angesagt, die Designer mögen es entweder ganz lang oder sehr kurz.
Gürtel betont Taille, Blümchen statt Schleifen
Wer besonders trendy sein möchte, der greift 2013 zu Brautkleidern mit Gürtel, wie sie etwa bei der Kollektion von Romona Keveza zu sehen waren. Die litauisch-kanadische Designerin stattete ihre Kollektion mit glitzernden Gürteln aus und rückt damit die weibliche Taille noch mehr in den Fokus. Wer den Gürtel extra kaufen will, der sollte hier darauf achten, dass Stil und Farbe zusammenpassen. Die klassischen Schleifen auf Hüfte oder Taille haben übrigens ausgedient, sie wurden von kleinen Blümchen abgelöst, die dezent, aber doch die weiblichen Kurven betonen.
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