Defilee in Paris

Armani mixt Ost und West und ein wenig 80er-Jahre

Star-Style
24.01.2013 10:09
Orient und Okzident wollte Giorgio Armani in seiner Haute-Couture-Schau für Frühjahr/Sommer 2013 in Paris verbinden. So zumindest war es angekündigt. Jeder Schnitt schien perfekt, jede Naht tadellos, doch blieb das Thema seltsam in der Schwebe. Der Meister der italienischen Mode hatte ausnahmsweise ein wenig zu üppig gemixt.

Orient trifft 80er-Jahre: So könnte man die Modelle umschreiben, mit denen Giorgio Armani seine Models über den Laufsteg schickte. Raffinierte Bustierkleider kombinierte er mit mehrlagigen Röcken und Jacquardhosen. Abstrakte Geometrien kennzeichneten Hosenanzüge, Blusen und Blazer erinnerten mit ausladenden Schultern an die Mode der 80er-Jahre. 

Daneben gab es elegante Kostüme in silbrigem Beige mit schmalen, nach Art eines Akkordeons plissierten Röcken sowie leuchtend rote Kombinationen mit Kurzarmblusen und knielangen Haremshosen. Ob schwarz, farbenkräftig oder gemustert: Die Materialien von Armanis Kreationen waren fast allesamt metallisch schimmernd.

Als Accessoires wählte der Designer teils indianisch anmutenden Schmuck und eine Kopfbedeckung, die an einen marokkanischen Fez erinnerte. 

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