Bluttat im Büro

USA: Chef erschießt drei Mitarbeiter und sich selbst

Ausland
14.06.2013 10:15
Zu einer tödlichen Schießerei mit vier Toten ist es am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) in St. Louis im US-Bundesstaat Missouri gekommen, als ein Streit in einem Büro ausartete. Zwar sind die genauen Hintergründe und der Hergang des Zwischenfalls noch nicht bekannt, doch laut Polizei soll der Chef eines Kleinunternehmens drei Angestellte mit einer halbautomatischen Waffe erschossen haben. Danach dürfte sich der Schütze selbst gerichtet haben.

Die Informationen der Polizei basieren auf Bildern einer Überwachungskamera, die den blutigen Zwischenfall zeigen. Kurz vor der Tat war es offenbar zu einem Streit unter den Anwesenden gekommen. Danach ereigneten sich die tödlichen Schüsse.

Opfer kannten sich auch privat
"Wir wissen aber noch nicht, ob der Streit der Auslöser war oder es bereits länger zurückliegende Gründe gibt", erklärte Polizeisprecher Michael Sack gegenüber lokalen Medien. Bei den Toten handle es sich um zwei Frauen und zwei Männer zwischen 30 und 50 Jahren aus Somalia.

Alle dürften auch private Verbindungen miteinander gehabt haben. So berichtete die Lokalzeitung "St. Louis Post-Dispatch", dass eines der Opfer mit der Stieftochter des Chefs verheiratet gewesen sei. Auch die beiden anderen Toten seien miteinander verschwägert gewesen.

Zunächst Überfall vermutet
Unmittelbar nach der Schießerei hatten sich Schock und Angst unter den Angestellten in benachbarten Geschäftslokalen und Büros ausgebreitet. Augenzeugen berichteten über flüchtende Menschen aus dem Gebäudekomplex, der nach der Auflassung eines Kinos nun zahlreichen Kleinunternehmen Platz bietet. Zunächst war ein Überfall auf das Bürogebäude vermutet worden, außerdem hatte es geheißen, der Schütze sei noch flüchtig.

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