Ein familiärer Konflikt und trotzige Selbstfindung, umhüllt von einem vibrierenden Soundtrack - soweit die Koordinaten dieses Arthousefilms, der trotz trauriger Momente nie seine optimistische Grundstimmung verliert.
Regisseur Jens Lien versteht es, die Balance zwischen Tragik und Komik - lustige Szenen im Nudistencamp kontrastieren scharf mit seelischer Entblößung -, schräger Verrücktheit und ungeschminkter Ehrlichkeit zu halten. Er orientiert sich dabei am autobiographischen Roman "Theory and Praxis" des Autors Nikolaj Frobenius.