Eine Krimikomödie ist es geworden, und eine, die beide Namen verdient. Der Film von Regisseur Michael Hoffman erzählt die Geschichte des frustrierten Kunstexperten Harry Deane (Colin Firth), der auch einmal ein Stück abhaben will vom großen, millionenschweren Kuchen des Kunstgeschäftes. Immer korrekt, immer brav betrachtet er seinen ungehobelten und schwerreichen Chef Lionel Shahbandar (Alan Rickman) mit einer Mischung aus Neid und Abscheu.
Und die führt zu einem ausgeklügelten Plan: Er engagiert den Kunstfälscher Major Wingate (Tom Courtenay), um einen Monet zu fälschen. Den will er dann seinem Boss unterjubeln, um dessen Ruf in der Kunstwelt zu ruinieren. Mit von der Partie ist auch die Personifikation der ungebildeten, aber bauernschlauen Texanerin: das Cowgirl PJ Puznowski (Cameron Diaz) soll vorgeben, sie habe das Bild im Wohnwagen ihrer Großmutter gefunden.
Das sagt "Krone"-Kinoexpertin Christina Krisch zum Film: Die topbesetzte Komödie weiß mit Eleganz, Esprit, Eloquenz und staubtrockenem Brit-Humor zu punkten. Zudem lässt ein von Ethan und Joel Coen verfasstes Drehbuch die hochkarätigen Mimen mit sichtlichem Vergnügen mit allen möglichen Schrullen kokettieren. Zu grotesker, situationsbedingter Hinterlist gesellen sich formidable Screwball-Duelle, Balanceakte mit Ming-Vasen und ein Löwen-Rodeo. "Pink Panther" und "Ocean's 11" lassen grüßen!
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