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19.06.2013 - 03:40

Drew Barrymore hört auf den "Ruf der Wale"

15.02.2012, 16:48
Foto: UPI
Der Bericht des Lokalreporters Adam Carlson (John Krasinski) über eine in Alaska vom Eis eingeschlossene Grauwalfamilie legt im Oktober 1988 den Grundstein für eine beispiellose Rettungsaktion, an der nicht nur eine engagierte Tierschützerin (Drew Barrymore), sondern auch der damalige US- Präsident Bush und ein sowjetischer Eisbrecher beteiligt waren.

Zwei Supermächte also, die ihre Differenzen überwanden, um eine tierische Mission zu einem guten Ende zu bringen. Doch der auf wahren Ereignissen basierende Hollywood- Streifen ist sentimental und doppelbödig zugleich, hält man sich vor Augen, wie zwiespältig unser Verhältnis zur Natur in Wahrheit ist. Da werden weltweit Tausende Meeressäuger brutal abgeschlachtet, während unser Augenmerk auf drei bemitleidenswerte Artgenossen gerichtet wird.

Der Film verschweigt auch nicht, dass diese öffentlich zelebrierte Tierliebe letztlich den Interessen aller Beteiligten diente. Und das Wissen, dass die grauen Kolosse in diesem Packeis- Thriller animatronische Nachbildungen sind, schmälert das Schauvergnügen schon ein wenig. Regie: Ken Kwapis.

Kinostart von "Der Ruf der Wale": 17. Februar.

Christina Krisch, Kronen Zeitung
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