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Veranstalter bangt um Zukunft des Ironman Klagenfurt

09.02.2010, 13:09
Veranstalter bangt um Zukunft des Ironman Klagenfurt (Bild: Pessentheiner)
Foto: Pessentheiner
Jubelbilder wie diese vom Ironman in Klagenfurt gehen alljährlich um die Welt. Doch jetzt bangt Veranstalter Stefan Petschnig um die Zukunft seines Megaevents, nachdem Landeshauptmann Gerhard Dörfler (FPK) angekündigt hatte, die öffentlichen Zuschüsse für Events zu kürzen. Derzeit wird der Ironman mit je 250.000 Euro von Stadt und Land unterstützt.

"Ohne die Unterstützung des Landes und der Stadt kann man so eine Veranstaltung nicht abhalten", erklärte Organisator Stefan Petschnig am Dienstag. Zwar gibt es einen Vertrag, der die Subventionen bis 2011 sicherstellt. "Wir müssen aber bald wissen, ob darüber hinaus Interesse da ist", meinte Petschnig. Er strebt eine Vertragsverlängerung bis 2016 an. Der Triathlon Weltverband WTC hat dafür bereits grünes Licht gegeben.

"An Veranstaltung ist nicht zu rütteln"

Nach Ansicht von Petschnig ziele die Kritik des Landeshauptmanns vor allem auf die VIP- Bereiche diverser Events und "da gibt es einiges zu überdenken". "An der Veranstaltung selbst ist aber nicht zu rütteln", ist der Organisator überzeugt.

Das Gesamtbudget des Sportevents rund um den Wörthersee beträgt etwa 2,2 Millionen Euro, circa 800.000 Euro davon werden mit dem Startgeld der rund 2.300 Athleten aufgebracht. An eine Erhöhung des Startgeldes ist jedenfalls nicht gedacht. Mit dem Begriff "Einsparungen" tut sich Petschnig aber schwer. Es wäre zwar denkbar, keine Videowall oder Tribüne mehr aufzubauen. "Wir sind aber verpflichtet gewisse Standards zu bieten", so Petschnig.

Totales Aus wäre "persönlich schlimm"

Er gehe jetzt "positiv" in die Verhandlungen mit dem Landeshauptmann. Ein totales Aus des Ironman "wäre für mich persönlich schlimm", so der Organisator. Im Fall des Falles gebe es jedoch genug Interessenten für die Austragung eines Ironman. "Der Weltverband sitzt auf einer Liste mit 60 Städten, die einen Ironman haben wollen", erklärte Petschnig.

Nach Angaben des Veranstalters bringt der Ironman dem Land Kärnten jährlich eine Nettowertschöpfung von rund 4,9 Millionen Euro. Der Werbewert für das Tourismusland wird mit 544.000 Euro beziffert. Zudem würde die Veranstaltung dem Bundesland ein positives Image bringen.

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