Von der Seilbahn aus hatte ein Augenzeuge den Lawinenabgang beobachtet und sofort Alarm geschlagen: "In nur 15 Minuten waren Skilehrer, Liftpersonal und die Rettungskräfte vor Ort", schildert Alpinpolizist Josef Brandner, „Der Verschüttete hatte einen Lawienenpiepser dabei, er konnte so schnell geortet und ausgegraben werden."
Der Norweger, der mit seiner Freundin zum Skifahren auf den Mölltaler Gletscher gekommen war, überstand das Lawinenunglück nahezu unverletzt. Einen weiteren Skifahrer hatte das Schneebrett bis zum Bauch verschüttet.
In Tirol gibt es unterdessen ein erstes Todesopfer zu beklagen: Ein 53- jähriger Tiroler Tourengeher geriet auf der Wildspitze unter eine Lawine. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.
von Hannes Wallner, "Kärntner Krone"
Symbolbild