Schon im Herbst hatten steirische Fahnder auf einem Bauernhof bei Graz einen Burgenländer verhaftet, der dort eine Indoor-Plantage betrieb. Der Mann sitzt seit Monaten in U-Haft, schweigt aber über Komplizen und Kunden.
Sein ehemaliger Partner allerdings löste jetzt alle Rätsel um die Drogengeschäfte: „Er ist einer religiösen Gruppe beigetreten, die den Genuss von Fleisch und Drogen verbietet, ebenso Lügen“, so ein Ermittler. „Aus diesem Grund hat er von sich aus sein Gewissen erleichtert.“
Aufgrund der Aussagen des Kärntners konnte ein Großabnehmer in Wien verhaftet werden; weitere Ermittlungen laufen. Insgesamt sollen 20 Kilo Cannabis mit einem Schwarzmarktwert von 300.000 Euro verkauft worden sein.
von Kerstin Wassermann und Manfred Niederl, "Kärntner Krone"
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