Herr Landeshauptmann, was versprechen Sie Ihren Landsleuten angesichts der Wirtschaftskrise?
Dörfler: Es ist wichtig, den Menschen Sicherheit und Vertrauen zu geben, Familien soziale Absicherung zu verschaffen, um jeden Arbeitsplatz zu kämpfen.
Können Sie angesichts dieser Aufgabe eigentlich noch gut schlafen?
Dörfler: Ich schlafe sechs Stunden wie ein Rüsseltier. Das ist zum Aufladen der Batterien notwendig, weil ich leidenschaftlich gern arbeite und die Erholung brauche.
Sie sind zum zweiten Mal gewählt worden. Nach Jörg Haiders Tod im Vorjahr war das ein sehr emotionaler Akt. Wie war es diesmal?
Dörfler: Damals hat mir das Schicksal die Verantwortung übertragen, bei der Landtagswahl der Wähler. Jetzt bin ich dem Landtag dankbar, dass er das Wählervotum bestätigt hat.
Im Land sind Sie der Erste. Bei der Präsentation des Koalitionsvertrages saßen Sie unter den Zuschauern. Schmerzt das?
Dörfler: Nein, ich genieße das. Es war immer mein Wunsch, einen starken Partner zu haben. Parteiobmann Scheuch zieht mich bei, wenn es notwendig ist. Aber ich bin kein Sitzungsmensch.
Interview: Waltraud Dengel, "Kärntner Krone"
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