Speziell während einer Erkältungswelle solltest du auf gesunde Ernährung achten. Leichte, vitaminreiche Kost ist gut für dein Energieniveau und dein Immunsystem. Weiters solltest du darauf achten, viel Flüssigkeit zu dir zu nehmen, damit deine Schleimhäute gut befeuchtet bleiben und Giftstoffe aus dem Körper ausgeschwemmt werden können. Abwehrverstärkende Medikamente können ebenfalls dazu beitragen, dass dein Körper besser gegen Erkältungen geschützt wird – ein Besuch in der Apotheke kann nicht schaden.
Auch solltest du darauf achten, dass dir untertags bei der Arbeit nicht kalt ist. Zugluft oder zu geringe Raumtemperatur begünstigen das Entstehen von Erkältungen. Denn Kälte lässt die oberen Atemwege auskühlen. Der Körper versucht, weiteren Wärmeverlust zu verhindern, und lässt die Blutgefäße der Nasenschleimhäute sich zusammenziehen. Als Folge verschlechtert sich die Durchblutung in der Nase, und das wiederum schwächt die Abwehr. Einen ähnlichen Effekt haben kalte Füße. Außerdem wird Kälte von vielen Menschen als Stress empfunden, und Stress schwächt die Immunabwehr. Daher solltest du entweder das Sagen haben, was die Raumtemperatur angeht, oder zumindest einen warmen Pulli immer griffbereit haben.
In manchen Büros ist es üblich, sich per Handschlag zu begrüßen. Das solltest du in der Erkältungssaison vermeiden. Genauso wie das Benutzen gemeinsamer Arbeitsmittel: Ein Telefonhörer oder Kugelschreiber eines Erkältungskranken ist übersät mit Krankheitserregern. Auch solltest du mehrmals am Tag deine Hände gründlich waschen: mindestens 20 Sekunden mit Seife unter fließendem Wasser. Das gilt speziell vor dem Essen oder Rauchen, wenn du mit deinen Fingern in die Nähe deines Gesichtes gerätst.
Merkst du, dass ein Kollege verkühlt ist, solltest du nicht unbedingt seine Nähe bei Besprechungen suchen. Genauso solltest du dich umdrehen bzw. den Raum kurz verlassen, wenn ein Kollege einen Hustenanfall in deiner Richtung loslässt. Ebenso sind Raucherbereiche eine Gefahrenzone.
Ist ein Kollege wirklich sehr verkühlt, solltest du ihn überzeugen, dass er zu Hause im Bett besser aufgehoben ist. Produktives Arbeiten ist in diesem Zustand ohnedies nur sehr eingeschränkt möglich, und er wird schneller wieder fit als im Stress des Arbeitsalltags.