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So findest du ein Ferialpraktikum

22.02.2010, 16:32
So findest du ein Ferialpraktikum (Bild: © 2010 Photos.com, a division of Getty Images)
Foto: © 2010 Photos.com, a division of Getty Images
Auch wenn die Sommerferien noch in schier endloser Ferne scheinen, um sich auf die Suche nach einem Ferialjob zu begeben, ist es nun bereits allerhöchste Zeit. Denn Sommerjobs sind heiß begehrt, und einer Vielzahl an Bewerbungen stehen vergleichsweise wenige verfügbare Stellen gegenüber. Wie du zu deinem Ferialpraktikum kommst, erfährst du hier.

Ab wann darf ich arbeiten?

Frühestens ab dem 15. Geburtstag bzw. dem Ende der Schulpflicht darfst du dich um einen Ferialjob umsehen. Du darfst maximal 40 Stunden pro Woche arbeiten, wobei diese in die Zeit zwischen 6 und 20 Uhr fallen müssen. Überstunden sind grundsätzlich nicht zulässig – für Vorbereitungs- und Abschlussarbeiten sind pro Woche maximal drei Stunden erlaubt. Ausnahmen gibt es in vereinzelten Branchen, wie etwa der Gastronomie.

Generell ist es gut, wenn du schon früh beginnst, Ferialpraktika zu sammeln, da so später in deinem Lebenslauf ein gewisses Engagement erkennbar ist, was dir bei zukünftigen Bewerbungen hilft.

Was interessiert mich?

Optimalerweise weißt du bereits, wohin dich deine spätere Berufslaufbahn ungefähr führen soll. Denn dann kannst du gezielt nach Praktika in Unternehmen Ausschau halten, die zu deinen Berufsplänen passen. So sammelst du frühzeitig wertvolle Erfahrungen, die sich auch im Lebenslauf gut machen und die dir bei deiner Ausbildung viel bringen können.

Weißt du noch nicht, was du später einmal machen möchtest, dann solltest du rein nach Interesse gehen. Überlege dir, welche Tätigkeit dir Spaß machen könnte, und suche gezielt nach Unternehmen, die für dich ansprechend sind.

Vitamin B nutzen

Wie auch immer man zur Jobsuche über Netzwerke stehen mag, gerade bei der Suche nach einem Ferialjob sind Kontakte sehr wichtig. Nutze daher die Beziehungen deiner Familie, indem du erzählst, dass du einen Praktikumsplatz suchst, und aktiv nachfragst, wo Platz für dich sein könnte. Vielleicht kennen deine Eltern, Onkeln, Tanten oder Großeltern ja jemanden, der jemanden kennt, etc. Um Fuß zu fassen, sollte es dir nicht peinlich sein, diese Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Denn je mehr Erfahrung du gesammelt hast, desto leichter schaffst du es auch alleine. Nur aller Anfang ist leider schwer.

Recherchieren!

Funktioniert die Netzwerkschiene nicht, dann musst du selbst aktiv werden. Suche dir die Kontaktdaten der Personalabteilungen vorzugsweise großer Unternehmen aus dem Internet heraus und rufe direkt an, um herauszufinden, ob die Chance auf ein Ferialpraktikum besteht. Einfach nur Blindbewerbungen zu verschicken, ist sicher auch eine Möglichkeit, besser ist es jedoch, wenn du in deinem Bewerbungsschreiben schon auf ein Telefonat verweisen kannst. Du solltest in jedem Fall mehrere Bewerbungen verschicken, da du sonst nur relativ geringe Chancen hast, einen Job abzubekommen.

Ordentliche Bewerbung

Klarerweise kannst du noch nicht viel an Erfahrung vorweisen, dennoch solltest du dir die Mühe machen, ein Bewerbungsschreiben und einen Lebenslauf zu verfassen. Das Bewerbungsschreiben sollte zum Ausdruck bringen, warum du dich ausgerechnet für dieses Unternehmen und die angeführte Tätigkeit interessierst, sodass deine Motivation gut erkennbar ist. Im Lebenslauf solltest du schulische Bildung und spezielle Erfolge sowie aussagekräftige Hobbys oder Engagement in Gruppen bzw. Vereinen auflisten. Führe auch an, wann du Zeit für das Ferialpraktikum hast und für welchen Zeitraum du arbeiten willst. Denn manche Unternehmen suchen beispielsweise nur Praktikanten, die mindestens sechs Wochen bleiben. Willst du nur vier Wochen arbeiten, dann sollte das von vornherein klar sein.

Nachfassen

Bekommst du nach sechs bis acht Wochen noch immer keine Antwort auf deine Bewerbung, dann solltest du nachhaken. Das zeugt von Interesse und Engagement. Auch kannst du so herausfinden, ob es noch Sinn macht, weiter zu hoffen.

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