Nach diesen ersten Drei rangieren die USA vor Deutschland und Japan. Auf Österreich folgen Norwegen, Frankreich und Belgien sowie Luxemburg.
Während die reichsten Länder im Norden der Erdkugel liegen, finden sich sieben der ärmsten acht Länder der Welt im südlichen Afrika. Doch auch das Himalaya- Land Nepal zählt zu den Armenhäusern der Erde. Ärmstes Land der Welt ist demnach Äthiopien mit einem Pro- Kopf- Reichtum von lediglich 1.965 Dollar, knapp davor liegen Burundi, Niger und Nepal. Auch Guinea- Bissau, Mozambique und Tschad haben pro Kopf weniger als 5.000 Dollar Vermögen.
Die Weltbank- Studie hat nicht wie sonst bei Wirtschaftsvergleichen üblich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf oder die Quote des Wirtschaftswachstums verglichen, sondern versucht den gesamten Reichtum eines Landes wie die natürlichen Rohstoffe, Wälder, Fischbestände, die Nachhaltigkeit der Wirtschaft, Umweltschutz und die Fähigkeiten der Bevölkerung (Sozialkapital) sowie das Bildungssystem und die Regierungsführung über Indizes zu berechnen.
Dabei zeigt sich, dass die Bedeutung der Rohstoffe für den Reichtum in den wohlhabenderen Ländern im Allgemeinen sehr gering ist, während in den ärmeren Ländern die natürlichen Ressourcen eine wesentlich wichtigere Rolle spielen.