Dieser stieg im Vergleichszeitraum um 8,4 Prozen,
das zeigt eine AK Analyse der Mikrozensusdaten der Statistik Austria.
Die AK verlangt daher erneut eine Reform des Mietrechts, bei der
endlich das undurchschaubare Richtwertsystem durch eine wirksame
Mietenbegrenzung ersetzt wird.
Denn der Grund für den enormen Anstieg der
Mieten liegt in der fehlenden Mietenbegrenzung im privaten Altbauwohnungssegment.
Bei einem Wohnungswechsel müssen die Neumieter den praktisch
unbegrenzten Richtwertmietzins bezahlen. Die Überprüfung
des Richtwertmietzinses ist zudem für Mieter wegen der völligen
undurchschaubaren Zusammensetzung des geforderten Mietzinses unmöglich.
Die Wirksamkeit von klaren gesetzlichen Mietenbegrenzungen
zeigt sich auch an den geringeren Steigerungsraten im vorwiegend
von Genossenschaftswohnungen dominierten Wohnungssegment aus jüngeren
Bauperioden.