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Mieten in privaten Altbauwohnungen zu hoch

Mieten in privaten Altbauwohnungen zu hoch
Das Mietenniveau in privaten Altbauwohnungen hat sich stark erhöht. Von 1999 bis 2003 ist das Mietenniveau ohne Betriebskosten für Kategorie A Wohnungen bei den vor 1919 errichteten Altbauwohnungen um 15,3 Prozent angewachsen und folglich doppelt so stark gestiegen wie der Verbraucherpreisindex.
Dieser stieg im Vergleichszeitraum um 8,4 Prozen, das zeigt eine AK Analyse der Mikrozensusdaten der Statistik Austria. Die AK verlangt daher erneut eine Reform des Mietrechts, bei der endlich das undurchschaubare Richtwertsystem durch eine wirksame Mietenbegrenzung ersetzt wird.
 
Denn der Grund für den enormen Anstieg der Mieten liegt in der fehlenden Mietenbegrenzung im privaten Altbauwohnungssegment. Bei einem Wohnungswechsel müssen die Neumieter den praktisch unbegrenzten Richtwertmietzins bezahlen. Die Überprüfung des Richtwertmietzinses ist zudem für Mieter wegen der völligen undurchschaubaren Zusammensetzung des geforderten Mietzinses unmöglich.
 
Die Wirksamkeit von klaren gesetzlichen Mietenbegrenzungen zeigt sich auch an den geringeren Steigerungsraten im vorwiegend von Genossenschaftswohnungen dominierten Wohnungssegment aus jüngeren Bauperioden.
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