Das US- Außenamt konnte den Angaben zufolge nicht bestätigen, ob der E- Mail- Dienst gesperrt werden soll. "Die iranische Regierung scheint entschlossen, ihren Bürgern den Zugang zu Informationen zu verwehren und Möglichkeiten zu verweigern, sich frei auszudrücken und Ideen auszutauschen", wird aber ein Sprecher zitiert.
Google Mail ist einer der populärsten westlichen E- Mail- Dienste im Iran. Internet- Kommunikation wie über Twitter und soziale Netzwerke wie Facebook spielt eine wichtige Rolle für vor allem jüngere Regierungsgegner im Iran, um untereinander und mit dem Ausland in Verbindung zu bleiben und Informationen auszutauschen.
Die Ankündigung der iranischen Telekom- Behörden, den E- Mail- Dienst sperren zu wollen, kam am Vorabend der Staatsfeiern zum 31. Jahrestag der Islamischen Revolution.